Thomas Wüthrich: Wem gehört die Stadt – dem Tourismus oder den Einheimischen?
Shownotes
Wem dient der Tourismus – den Gästen oder den Einheimischen? Warum sind die grössten Touristen einer Stadt oft ihre eigenen Bewohner? Und was hat Stadtentwicklung mit Live-Kommunikation zu tun?
Über 60 Millionen Mal im Jahr sind die Zürcherinnen und Zürcher selbst touristisch unterwegs – in ihrer eigenen Stadt. Und 70 Prozent des touristischen Umsatzes kommen gar nicht von Leuten, die im Hotel übernachten, sondern von Tagesgästen. Die grössten Touristen einer Stadt sind also oft die eigenen Bewohner:innen. Für Thomas Wüthrich ist das mehr als eine Studie – daraus macht er sein Motto: „Nur was gut ist für die lokale Bevölkerung, ist auch gut für den Tourismus.“ In dieser Episode spricht Jonathan mit ihm darüber, was das für eine Stadt wie Zürich konkret heisst und inwiefern die Aufgabe von Tourismus heute mehr Stadtentwicklung als Marketing ist.
Thomas Wüthrich Thomas Wüthrich ist Direktor von Zürich Tourismus, der grössten Destinationsmarketingorganisation der Schweiz, die er seit Januar 2022 leitet. Der gebürtige Berner war zuvor über zwanzig Jahre in der Live-Marketing- und Eventbranche tätig – bei MCI in Zürich, Stockholm und Berlin, zuletzt als Managing Director von MCI Deutschland. Thomas Wüthrich ist Initiator der Zürich Experience – Summit for Urban Tourism.
Links Zürich Experience – Summit for Urban Tourism: Der von Thomas Wüthrich initiierte Kongress für Schweizer Städtetourismus findet am 27. August 2026 im Circle Convention Center am Flughafen Zürich statt. Unter den Gästen 2026: Philosoph Richard David Precht, SECO-Staatssekretärin Helene Budliger Artieda sowie Geerte Udo, die die Tourismusmarke Amsterdam mit dem Ansatz „Residents First“ geprägt hat.
Estée Lauder Breast Cancer Awareness Campaigns: Für Estée Lauder Companies übersetzte Live Lab die Breast Cancer Campaign über mehrere Jahre in Interventionen im Stadtraum – eingebettet in eine umfassende Awareness-Kampagne.
Studie „Tourismus neu denken“: Die von Zürich Tourismus in Auftrag gegebene Studie zur Visitor Economy, auf der Wüthrichs Leitsatz und die zentralen Zahlen des Gesprächs basieren.
Buch „Eventisierung der Stadt“: Eine Studie eines Forschungsteams der Zürcher Hochschule der Künste, der ZHAW und der Universität Zürich zur Rolle von Events in der Stadtentwicklung Zürichs. Artikel von Hans Amrein: Die Zukunft des europäischen Städtetourismus könnte Zürich heissen
Host Jonathan Schwarz
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Transkript anzeigen
00:00:00: Wir müssen die Stadt für die lokale Bevölkerung attraktiv machen und dann kommen automatische Gäste.
00:00:09: Herzlich willkommen im Blabla Lab, dem Podcast über Menschen, Magen und Begegnungen!
00:00:15: Ich bin Jonathan Schwarz, Managing & Creative Director bei LiveLab Und wir machen heute eine Folge wenige Tage vor der Zürich Experience Die am siebenundzwanzigsten August stattfindet ein Konferenz über den Tourismus in Zürich und entsprechend haben wir eine sehr, sehr spannende Frage heute über der Folge.
00:00:37: Wem gehört die Stadt?
00:00:40: Mein heutiger Gast ist gebühltiger Berner.
00:00:43: Über zwanzig Jahre hat er in der Live-Marketing und Eventbranche gearbeitet bei MCI in Züri in Stockholm in Berlin Dort zuletzt als Managing Director und seit vier Jahren führt er den Zürich Tourismus die größte Destinationsmarketing-Organisation der Schweiz.
00:01:02: Er hat die Zurich Experience Konferenz erfunden, und er hat dem Schweizer Tourismus einen Satz geschenkt über den ich heute gern mit ihm reden möchte.
00:01:12: Nur was Gutes für die lokale Bevölkerung ist auch gut für den Tourismus!
00:01:16: Herzlich Willkommen Thomas Wiedrich.
00:01:18: Hallo, schön bin ich da
00:01:20: Schön, dass du da bist.
00:01:21: Ich freue mich riesig auf unseren Talk und auch schon die Zürich Experience im letzten Jahr erleben dürfen.
00:01:28: Ich freu mich, dass wir diesen Talk ganz unmittelbar vor der nächsten Konferenz machen können.
00:01:34: Und eben die Frage, die über unserem Talk heute steht ist – Wem gehört die Stadt?
00:01:38: Ich glaube, die Stadt gehört allen, die sich aktuell darin bewegen.
00:01:42: Das ist ganz wichtig!
00:01:44: Wir werden aber in dem Gespräch noch etwas teuer eintauchen.
00:01:46: Sie gehört nicht nur in den Einheimischen.
00:01:48: Sie gehört zu den Gästen, die sie besuchen.
00:01:51: Alle müssen sich in dieser Stadt wohlfühlen und alle sollen Platz haben.
00:01:55: Es ist ein großes System von Menschen aus verschiedenen Richtungen kommen, die in verschiedene Richtungen gehen wollen.
00:02:02: Ich freue mich sehr darauf, dass wir dieses System genauer unter die Lupe nehmen können.
00:02:07: Was nennt jemand aus zwanzig Jahren Eventbranche mit?
00:02:12: Wenn er plötzlich die ganze Stadt als ... als Bühnenverantwortung da?
00:02:15: Ich glaube, es ist sicher eine gewisse Aussensicht.
00:02:21: Wie soll ich sagen... wo man die Stadt ein wenig anschaut?
00:02:23: wie kann man eine Stadt inszenieren?
00:02:26: wie kann eine Stadt eben zugänglich machen für die Bevölkerung und auch für die Gäste, die sie besuchen Und mehr oder das, was ich lange im Ausland gearbeitet habe.
00:02:35: Eine gewisse Aussensicht.
00:02:37: Ich finde es wichtig, dass man sieht, wie sich andere Länder entwickeln, damit man nicht so gerne in ihrer eigenen Bubble bleibt.
00:02:47: Es ist klar, ich habe nach wie vor eine starke Affinität für die Eventbranchen und Fragestaltungen.
00:02:56: Ein Stadt, das sie attraktiv ist ... Ist eine Bühne?
00:03:02: Um die Böni muss bespielt werden, ob sie intelligent bespielt wird.
00:03:06: Wenn du sagst, dass du hast verschiedene Städte erlebt vielleicht auch ganz konkret, du hast sechs Jahre da in Berlin gelebt.
00:03:13: wenn du diese beiden Städten jetzt mal vergleist was hast du aus Berlin mitgenommen?
00:03:18: Wenn du davon außen auf Zürich schaust was sieht man da was man vielleicht nicht sieht wenn man in Zürch ist lebt und bleibt.
00:03:25: Es ist noch lustig.
00:03:26: Ich hatte zwei Träume, noch andere.
00:03:30: Aber eigentlich wollte ich gerne einen in Berlin arbeiten und einen in Skandinavien arbeiten.
00:03:35: Und es hat das Privileg und das Glück gehabt, dass sie beides dürfen machen.
00:03:39: Ich habe in Skandinavia geschaffen und dann auch in Berlin.
00:03:41: In Berlin fand ich die Gänge sehr faszinierend statt.
00:03:45: Ich finde es nach wie vor eine sehr schwere Geschichte aber trotzdem unglaublich kreativ.
00:03:52: Wenn ich sage, Gang, wenn man sich in Berlin spannend findet, ist es ein bisschen ... organisiertes Chaos.
00:03:58: Nichts funktioniert richtig, aber am Schluss funktioniert es ein wenig.
00:04:00: Also ich glaube was sie von Berlin mitnehmen ist vielleicht hier der Ansatz eines auf Bandage zu sagen muss viel viel agrar sein.
00:04:07: wir haben in Zürich so etwas angewohnt hat alles was nicht schön ist abzureißen und schön zu machen und gehen auch den ganz begeisterten Berliner Industriebraten ansehen.
00:04:17: Und er würde mir wünschen, darum bin ich sehr froh, dass z.B.
00:04:20: ein Mark hallt, damit es nach einer positiven Zukunft aussieht.
00:04:24: Wir müssen sättige Sachen ... Sieht das kulturell oder die Zeit zu schützen?
00:04:32: und entsprechend die Intelligente inszenieren.
00:04:35: Nicht, dass man lernen muss auf Berlin reisen und sagen, es ist schon spannend was sie da haben.
00:04:39: Wir haben hier so, halt kleiner weniger aber zu den Sachen müssen wir Sorgen haben.
00:04:45: Man darf eine Stadt durchaus als Bühne begreifen, die man inszeniert darf.
00:04:51: Ein ganz faszinierendes Beispiel war ja da die Olympischen Spiele in Paris wo die Stadt noch mal als neuer Art von Bühnen inszenierte und entdeckt wurde.
00:05:03: Wie war dein Blick darauf?
00:05:04: Paris hat das unglaublich gut gemacht.
00:05:08: Paris hat ja auch eine grosse ... Aktionen oder Bemühungen in der Begrünung der Stadt.
00:05:16: Ich habe es hauptsächlich in Paris gelebt und Französisch lehren.
00:05:20: Ich liebe die stadische wunderbare Stadt, wo ich finde... Es ist beeindruckend wie diese Städte sich vor allem etwas orientieren.
00:05:30: Die Stadt, Jede Stadt, die lebenswerter wird.
00:05:34: Da reden wir darum wie viel Auto braucht oder wie wenig.
00:05:38: Das ist sicher ein Thema.
00:05:39: Was macht der Stadt lebenswert?
00:05:42: Sauberes Wasser?
00:05:43: Was macht den Stadt lebendswert?
00:05:45: Grünfläche?
00:05:46: Schwöchtern und kämpfen im Fluss?
00:05:51: Ja, wie gut diese Ideen sein lassen und andere beurteilen.
00:05:55: Aber im Grunde wäre es schön, wenn man eure Sehen schwimmen könnte – nicht nur in der Lima zum Beispiel.
00:06:01: Aber wenn du näher Brücke schläfst zu Zürich, wir haben all das!
00:06:05: Wir können aus einem See, aus dem Fluss schwimmen können.
00:06:08: Wir haben grüne Fläche und es gibt noch mehr Grüne Flächen.
00:06:10: Das ist wichtig.
00:06:12: Und jetzt warten wir heute.
00:06:19: Mit dem Verkehr muss man sicher eine clevere Lösung finden, damit alle Verkehrskonzepte an den Land verbiegen.
00:06:30: Was sehr spannend ist, darüber nachzudenken, welche Bilder hat man im Kopf, wenn man einen stattdenkt?
00:06:35: und solche Events, solche Inszenierung schaffen eben doch sehr starke Bilder.
00:06:39: Da bin ich gespannt mit dir heute auch noch tiefer einzutochen.
00:06:41: welche Bilder haben wir denn im Kopf oder welche können in Zukunft auch entstehen?
00:06:44: beim Überzürich sprechen?
00:06:46: In wenigen Tagen findet die Zürich Experience statt am siebenzwanzigsten August.
00:06:51: Wir haben Mitte August jetzt zum Zeitpunkt der Aufnahme.
00:06:54: Du hast diese Konferenz als Denkwerkstatt für den Schweizer Tourismus bezeichnet und als solche erschaffen.
00:07:02: Dieses Jahr stehen auf der Bühne unter anderem der Philosoph Richard David Precht, die Seko-Staatssekretärin Helene Budelgaard Jeda und Gerte Udo aus Amsterdam, die dort den Tourismus verantwortet.
00:07:16: Wenn du aufs Programm schaust – was sind die Tourismusthemen, die dieses Jahr am heißesten?
00:07:24: Das wird diskutiert.
00:07:25: Es
00:07:25: ist eigentlich eine Tagung, die wir ins Leben gerufen haben vor dem Hintergrund, dass der Städte-Tourismus seit den nünzigeren Jahren den Treiber des Tourismus in der Schweiz ist und es gibt dafür keinen Plattform zum Austausch.
00:07:41: Es sind nicht nur Zürcher, sie sind alle Schweizer Städten, sie bären diese Nationen, die stagnieren.
00:07:46: Und wenn wir jetzt die Pandemie ausklammern, dann eigentlich nicht den Tourismus vorantreiben.
00:07:52: Darum haben wir gesagt, wir müssen im Städte-Tourismus ein Gefässerplattform geben und darüber zu diskutieren.
00:07:58: Wir holen hier dazu eine internationale Gäste um das Thema zu verdienen.
00:08:01: aber es ist wichtig dass es nicht berg gegen staat ist.
00:08:05: Wir haben ja auch die Brücke wo man schlägt oder Destination in den Bergen und mehr internationale Gäste, die dabei sind.
00:08:14: Jetzt zurück konkret zu Ihrer Frage.
00:08:18: David Richard Brecht ist ja so ... Er hat ein Buch geschrieben, der war schon letztes bei uns zum Thema Kai.
00:08:29: Und es geht um den Thema Angststillstand.
00:08:32: Es ist ja gegen eine Frage nicht mehr jemanden als zweites Mal.
00:08:34: Wir entschieden doch wir machen das und das Buch ist so gut.
00:08:37: Das bringt einen gesellschaftlichen Punkt so stark auf so starke Vordergrund.
00:08:46: Die Leute haben heute Angst zu zeigen was sie denken.
00:08:49: Man hat Angst Entscheidungen zu treffen und das führt eigentlich zu einem gewissen Entscheidungsstall Mit dem Lieben nichts machen, statt dass man etwas Falsches macht.
00:08:58: Und ich finde das kann es nicht sein.
00:08:59: Das ist stillstand, das ist Rückschritt und darum eigentlich ein Bledoyer gescheitereinig etwas entscheiden und sich näher entschuldigen und korrigieren als nichts zu tun.
00:09:10: Es ist so ein Punkt.
00:09:11: eines, welcher bei der Tourismusbranche sagt irgendwie... machen die Vorwärts einen Konkurrenzschlaf nicht.
00:09:19: Gibt es konkrete Themen, wo du denkst, da gibt's ein Angststillstand im Schwarzen Tursmus?
00:09:23: Generell!
00:09:24: Sei es beim Ball von Bergbahnen vielleicht, sei es bei einem neuen Ideen... Wir Schweizer müssen so gut eine Idee schlecht sprechen statt die Chancengesetze drinnen.
00:09:36: Also generell finde ich Innovationen, Weiterentwicklungen und Querbetten.
00:09:42: Ein anderer Punkt ist sicher vom Seko der Helene Buddliger Staatssekretärin.
00:09:49: Es geht sehr besonders um Zöll mit Amerika.
00:09:55: Die haben einen Einfluss auf die Schweiz nicht das letzte of Touristisch, es geht um das Image von der Schweiz, es gibt Verträge mit der EU... die zur Abstimmung kommen.
00:10:04: Wir brauchen klare Rahmenbedingungen mit der EU und auch mit Amerika natürlich sehr wichtig zu sein.
00:10:13: Wir haben in Zürich sechszehn Prozent unserer Gäste ... also vierzig Prozent Schweizer, dreißig Prozent aus Europa, dreizehntausübersaie.
00:10:20: Also es sieht man eigentlich die Wichtigkeit von den Gästen, die nicht aus der Schweiz kommen.
00:10:25: Der dritte Aspekt, das wir beleuchten, ist wie gehen andere Städte mit dieser Thematik um?
00:10:32: Besucher und lokale Bevölkerung.
00:10:35: Hier haben wir eine Kerte UDA aus Amsterdam.
00:10:40: Sie hat eigentlich erfunden, in Amsterdam ist es natürlich extremer als bei uns, dass man primär Bevölkerung befokussiert wird, weil die Stadt attraktiv genug ist.
00:10:54: Die Gäste kommen sowieso.
00:10:55: Davon wollen wir lernen, diese Fehler und Wanderungen machte ich nicht machen.
00:11:00: Und es gibt im Tourismus nicht das Konzept, wo One-Solution fits all.
00:11:05: Sondern die Destination muss für sich selber
00:11:07: abpassen.
00:11:08: Bevor wir da in die Tiefe einsteigen habe ich aber noch ein Stück weit persönlichere Frage an dich mit einer Rubrik, die wir am Anfang von jeder Folge haben.
00:11:23: Thomas, Wir sind Agentur für Live-Kommunikationen.
00:11:26: Wir brennen für den Moment, wo Menschen live zusammenkommen.
00:11:29: Kannst du mir eine ... Anekdote erzählen, wo live für dich aber der stärkste Moment war.
00:11:36: Ich bin ja eine private Person und ich glaube Live-Moment ist nicht alles nur geschäftlich.
00:11:40: Ich glaube es ist meine eigene Hochzeit oder das Geburt von uns zwei Kinder.
00:11:45: Für mich als Mensch steht das über allem.
00:11:48: Wenn wir jetzt so den Geschäftelaspekt anschauen, ist es wahrscheinlich einer dieser stärksten Momente.
00:11:54: Man muss sich vorstellen, dass es ein Hotelanlage mit Siebenhundert Zimmer wurden neu gebaut.
00:12:00: Das Hotel wurde auf den letzten Strücker fertig.
00:12:02: Die Handwerker sind davon weggefahren, in die eine Richtung und von der anderen Seite sind er die Busse nach dem anderen angekommen.
00:12:11: Ich stand da oben dran... auf der Terrasse, wo man die ganze Anlage sieht.
00:12:16: Das ist wahrscheinlich etwas vom Bliebensten.
00:12:18: Wahnsinn!
00:12:19: Ja das klingt für mich fast nach einer Eventproduktion, wo wir so alles aufbereiten und ein enges Aufbau-Fenster haben und dann kommt eben die Simoner Gäste aber die bleiben dann entsprechend geblieben über mehr Tage.
00:12:30: Die sind auch eine Woche da.
00:12:32: Es gibt noch mehr Anekdote, wenn wir das geschafft haben, aber das dürfen wir den Off-Record besprechen.
00:12:38: Ich freue mich auf den Kaffeinat mit den Geschichten.
00:12:43: Ihr habt eine Studie im Jahr zwanzig vierundzwanzig schon veröffentlicht, die den Titel Trägtourismus Neu Denken und habt damit ein Konzept auf den Tisch gelegt.
00:12:54: Das doch im Tourismus denke ich ein paar Themen massiv anders denkt als sie vielleicht traditionell gedacht wurden.
00:13:01: Siebzig Prozent der touristischen Wertschöpfung in der Stadt Zürich stammen von Tagesgästen nicht von Hotelgäste und dazu kommen über sechzig Millionen touristische Aktivitäten pro Jahr von den Zürcherinnen und Zürchern selbst.
00:13:18: Wenn ich das so lese und mir die Studie anschau, dann komme ich fast zu der Meinung, die größten Touristen in Zürich sind keine von auswärts sondern die Züricher selbst.
00:13:28: Ist das überspitzt oder ist das korrekt?
00:13:30: Nein!
00:13:30: Als ich angefangen habe im M-II XXI bin ich von Berlin gekommen wo man schon ein Tourismus eine kritische Haltung hatte und er kam in die Pandemie, ich bin auch auf Zürich.
00:13:43: Und es war mir überzeugend, dass wir der Tourismus neu denken müssen.
00:13:47: Und der Tourismus neu denken im Sinn.
00:13:49: Der Tourismus funktioniert nur, weil die Bevölkerung konkret ihren Nutzen davor zieht wie die Bevölkerung entsprechend den Tourismus mitreitet.
00:14:00: Und wir weiss aus Studien in Deutschland, die sind in der Schweiz gemacht worden, dass man im eigenen Lebensraum etwa dreißig touristisch motivierte Reisen macht.
00:14:09: Dass sie die Sechzehn Millionen angesprochen hat.
00:14:11: und wir haben etwa vier Millionen Gäste hier über Nacht pro Jahr als wenn man das jetzt verhältnis setzt.
00:14:18: Das ist wirklich unsere Überzeugung.
00:14:21: Heute so tags muss eine Tourismusorganisation vielmehr in die Destination wirken, der Kommunikation und konkrete Massnahmen.
00:14:31: Weil eben ein grosser Teil von diesen, die das touristische Angebot nutzen, sind mir selbst weit aus der Grösstelle.
00:14:40: Wir nennen es nicht Tourismus, sondern einfach Freizeit.
00:14:43: Und wenn du jetzt noch weiter Spielstecken danken willst oder diese Überzeugung heisst, dass wir nicht nur ein Tourismus sind ... Player müssen wahrscheinlich der grösste Freizeitpartner von den Zürcherinnen und Zürchern.
00:14:56: Oder haben wir uns etwas grösser gesehen?
00:14:57: Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter, was heisst das?
00:15:01: Die Zeiten der reinen Nachfragenförderung einer Tourismusorganisation sind vorbei!
00:15:08: Wir machen es nach wie vor.
00:15:10: Es ist wichtig, man muss marken... Selbst als Coca-Cola investiert Millionen in die Pflege der Marken.
00:15:20: Und das ist klar, wir geben es nicht auf und sind weiterhin aktiv, dass unsere Marken entsprechend den Markt inszenieren, erlebbar machen, promoten.
00:15:32: Wir müssen ganz stark ... Bevölklich fokussiert.
00:15:36: Das ist ja eine Frage der Zielgruppe nicht unbedingt, ob man eine Marke aufbauen muss oder pflegen muss sondern in welche Richtung sie kommunizieren muss.
00:15:46: Ganz wesentlicher Switch da drin ganz wesentliches Change die ich da sehe jetzt vor allem eigentlich bei der Ziel Gruppe halt anzusetzen und zu sagen wir müssen nicht nur nach außen vermarkten Vielleicht wie bei Amsterdam.
00:15:59: Also Touristen, Gäste kommen ohnehin in die Stadt?
00:16:02: Ich weiß nicht, wie du das siehst ob Zürich an einem ähnlichen Punkt ist wo man extern gar nicht mehr so stark aufs Gas drücken muss quasi um mehr Gäster anzuziehen oder ob es halt mehr eben an den Fokus vermarktungstechnisch auch stärker nach innen legt um die Balance irgendwo zwischen den beiden verschiedenen Zielgruppen doch stärker zu schaffen.
00:16:22: ganz genau Der Ansatz, den wir wählen, ist schon international, das habe ich mir erfunden.
00:16:27: Aber es wird auch international wie der Ansatz gebraucht.
00:16:30: Das ist der Ansotz von der Visidrekonomie.
00:16:32: Die visidreakonomie ist ganz einfach erklärt und nichts anderes als die Bevölkerung.
00:16:37: Eine zusätzliche gleichberechtigte Zielgruppe wird ... Das ist genau das, was du gesagt hast.
00:16:46: Darum auch der Punkt Nachfragenförderung.
00:16:49: Was vorher die primäre Funktion war für eine Tourismus-Organisation.
00:16:53: Braucht es weiterhin?
00:16:55: Das geht aber zurück!
00:16:57: Man kann sagen wahrscheinlich im Bereich von zwei Drittel nachfragen Förderung, ein Drittel Destinationsentwicklung nach innen und eben dieser Philosophie der Wissen der Ökonomie.
00:17:09: Dieser Satz, nur was Gutes für die lokale Bevölkerung ist auch gut.
00:17:14: Für den Tourismus, der klingt ja super sympathisch!
00:17:17: Ja?
00:17:17: Ich könnte mir denken dass er vielleicht für dich in deiner Rolle im Daily Business auch an manchen Stellen wehtut je nachdem mit welchem Stakeholder man zusammenspricht.
00:17:25: Es gibt ja durchaus doch eben Hotellerie und so wie wollen natürlich meine Gäste vor allem von außen irgendwo da haben?
00:17:30: Die lokale Bevölkerung hat in der Regel das Bett irgendwo schon privat versorgt Wie es Für dich, mit diesem Ansatz von der Visitor Economy.
00:17:42: Kommst du überall gut weiter mit dem Satz?
00:17:45: Ja, das ist ein Prozess über mehrere Jahre, wo man natürlich mit den verschiedenen Steakholdergruppen besprochen hat.
00:17:53: Meine Strategie definiert und die Strategie haben wir mit den verschiedensten Partner-Soundingboards gespiegelt dass sie von den Event-Organisatoren über die Hotels selbstverständlich gastronomen Detailhandel rund und rund.
00:18:08: Also, damit das mit dem ganzen Querschnittsbranchen gespiegelt
00:18:12: wird.
00:18:12: Und
00:18:13: es wird wirklich überall sehr breit mittretten.
00:18:18: Dass der Wandel verstanden wird und auch mittrette wird.
00:18:22: Was wir nicht vergessen, wir sind eigentlich per se ... Gründet worden als Vermarktungsorganisation von Zürcher Hotels vor einigen hundertsechser, dreißig Jahre.
00:18:34: Wir haben ja über tausend Mitglieder und sie über die finanziert, über eigene kommerziale Aktivitäten und was auch noch interessant ist – die öffentlichen Hand sind etwa fünf Prozent.
00:18:46: Das heisst also wir sind so überaus oder fast ausnahmslos finanzierte über Privati.
00:18:53: Der Gast steht bei uns im Zentrum, wir haben keinen politischen Auftrag und das ist schweizweit einzigartig und in Europa gibt es noch Oslo, wo er ein ähnliches Set-up hat.
00:19:03: aber es ist sehr sauer.
00:19:04: Wir sind keine staatlichen Tourismusförderungsorganisationen und ich glaube das ist genau auch unser grosser Vorteil.
00:19:11: Wir agieren betriebswirtschaftlich, meine sein tausend Mitglieder die alle mitreden und ihren Input haben Und darum ist es so breit abgestützt.
00:19:23: Ich glaube, das ist unser grosses Vorteil und vielleicht macht auch Teil von mir voll aus.
00:19:29: Für die Rolle vom Zürich.
00:19:30: Tourismus hat sich dadurch auch ein Stück weit verändert vom Vermarkter zum Stadtentwickler eigentlich zusammen natürlich mit diesen ganz vielen Stakeholdern, die ihr im Hintergrund habt.
00:19:38: Wirdst du das ähnlich beschreiben?
00:19:40: Ja!
00:19:41: Wenn wir plötzlich vielleicht Gesprächsuche mit der Stadt, mit gewissen Abteilungen oder Fragen stellen ... Was natürlich schon ein Durchaus hinterfragt werden kann, ist eine solche Aufgabe.
00:19:56: Und wieso mische ich mich jetzt hier rein?
00:19:59: Wir können dort in Gespräche gehen und Sachen aufzeigen.
00:20:04: Das gelingt uns bis jetzt sehr gut.
00:20:06: Aber es ist klar, dort wiederum kann es durch aus der Nacht sein, während schon die Vorteile überwiegen, dass wir privat finanziert sind.
00:20:17: kommt eben auch Kärte Utu.
00:20:20: Auch wenn ich den Namen vielleicht nie hundert Prozent korrekt ausspreche, aber ich hoffe das ist so weit okay und bringt natürlich die Geschichte von Amsterdam mit auf die Bühne im Vergleich mit anderen Ständen.
00:20:30: der ist natürlich immer spannend denke ich irgendwo wenn man ein klares Profil bekommt.
00:20:35: was läuft in Zürich gut?
00:20:37: Was läuft in Amsterdam gut oder umgekehrt?
00:20:40: Was sind aus deiner Sicht Punkte, die man von Amsterdam lernen kann, positiven wie im negativen Sinne?
00:20:45: Was
00:20:46: wir lernen können, werden wir am siebenundzwanzigsten August erfahren.
00:20:51: Sie sind die ersten, die wirklich eigentlich radikal gesagt haben, dass wir diese Stadt für die lokale Bevölkerung attraktiv machen müssen und dann kommen automatische Gäste.
00:21:03: Ich finde ... Wir schauen uns das Amsterdam an, wo es ein bisschen extrem ist.
00:21:08: Wir können Amsterdam mit Zürich nicht direkt vergleichen.
00:21:12: Amsterdam hat sehr stark den Bachelor-Party-Tourismus.
00:21:17: Den Tourismus für die Wochenende haben wir nicht.
00:21:20: Erstens in der syrischen Prime im Destination definiert sich eine Sitz über Qualität, die vielleicht etwas teurer ist und nicht alle leisten kann.
00:21:29: Das ist sicher etwas, was ein Amsterdam ... eine andere Ausgangslage hat, das ist die Destination.
00:21:37: Oder du hast am meisten zwei Kapazitätsdreiber.
00:21:40: Du hast Bildung Airlines und du hast Kreuzfahrtschiff.
00:21:43: Beides führt dazu, dass du Massene hast, die in die Stadt kommen, die sich vielleicht nicht so benennen wie sie sollte benennen – das haben wir nicht.
00:21:54: Aber weil sie die Erste sind von Sonnen um ... Wir haben ungemein klare Fokussiere auf die lokale Bevölkerung.
00:22:03: So zu sagen als Tourismusorganisation, oder?
00:22:06: Wenn wir uns das anschauen... Was ist dort, wo wir es vergleichen?
00:22:09: Ich finde in der Nordischen Stadt machen sie sehr gut.
00:22:13: Die hatten wir aber schon.
00:22:14: Wir hatten einen Soslogan zum Beispiel, wir haben ein Vienna-Joghan.
00:22:17: Wir waren mit dem Vorstand in Kuppenhagen.
00:22:21: Ich finde, diese sind ein bisschen näher.
00:22:24: Aber man muss ja manchmal von der Extremer-Bespiele lernen.
00:22:27: Man lernt meistens mehr als von denen, die ähnlich sind wie mir selber.
00:22:30: Ich bin selbst vor drei Wochen noch in Amsterdam unterwegs gewesen bei meiner Familie.
00:22:35: Das kann ich absolut bestätigen.
00:22:36: Es sind sehr viele verschiedene Gruppen, glaube ich, innerhalb von kurzen Zeiträumen da, die aneinander vorbei kommen müssen.
00:22:43: Logistisch ist es... Super spannende Situation in Amsterdam, die noch ein bisschen mehr zugespitzt ist durch die Hafen-Situation.
00:22:54: Und auf der einen Seite sehr spannend zu hören, dass Amsterdam aber ein Vorreiter ist, inzwischen in Sachen Bevölkerung an die erste Position
00:23:02: zu stellen.
00:23:03: Ja, weißt du was schon verrückt ist?
00:23:04: Sie geben kein Geld mehr aus für touristisches Marketing und die Gäste können wir weiterhin... Ich bin auch
00:23:09: gekommen, ja.
00:23:10: Das ist schon spannend!
00:23:11: Und ich glaube das ist der Punkt... Die Forschung sagt mir lebt im Jahrhundert von der Stadt und jetzt momentan, und das ist eigentlich auch die Zukunft von Zürich, leben wir in der Phase wo diese mittelgrosse Stadt auf Englisch sind wie die Second Cities eigentlich so etwas zu ihrer Hochblüten kommen.
00:23:29: Samstagdamm war es zu gross, zu viele Leute.
00:23:32: Wir waren in der Nähe von der Venedig, jetzt sind wir fähig schnell ein Tagesausflug gemacht.
00:23:38: Es hat schon viele Leute, aber so dramatisch habe ich es jetzt auch nicht gefunden.
00:23:43: Überall was schön ist, hat es viele Leute.
00:23:44: Das finde ich irgendwie auch nachvollziehbar.
00:23:50: Aber spannendere ist schon, wir rechnen mit... dass sich die pessimistische Studie mit rund vierzig Prozent Wachstum von Tourismus in Europa den nächsten zehn Jahren erläutzt.
00:24:00: Die optimistischen Lanie eigentlich ist weg und sie sind noch deutlich redet von deutlich grösser Wachsdom.
00:24:07: Ja, da müssen wir etwas machen.
00:24:09: Und um dann zu verkraften, sage ich mal richtig?
00:24:11: Und das Wachstum, wenn man in Zukunft eigentlich mehr über die Verlängerung der Aufenthaltsdauer ... Wir weinen als Gäste, weil sie kommen eben so ein bisschen wie sich mehr mit den lokalen Bevölkerungen benennen, mehr mit der lokalen Bevölkerung identifizieren und mehr eintauchen, vielleicht nicht von aussen die Stadt anzuschauen sondern es ist ein wenig mehr dass... Wir sagen den Zürich Lifestyle-Aufsäge.
00:24:37: Wir wollen, dass die Leute länger bleiben.
00:24:39: Unser Lieblingsgast wäre eigentlich, dass er eine Woche zwischen Januar und März lang kommt.
00:24:44: Dann nehmen wir noch Kapazitäten.
00:24:47: Und dann hätten wir ihn gerne noch gestohlen.
00:24:48: Tschüss!
00:24:49: Im Rest des Jahres sind wir gut ausgelastet.
00:24:51: Aber wie man sieht ... Oder schließe ich auch der Kreis?
00:24:54: Das enormen Wachstum von Tourismus, das wir erwartet allein in Europa bedingt ja dass wir ganz klar Bevölkerung viel mehr Fokus setzen.
00:25:07: Und darum, nur was gut ist für die Bevölkerung ein gutes Tourismus.
00:25:11: Wir waren in Lissabon und besuchten der Erde einen Timeout-Market.
00:25:16: Der Timeout Market ist eigentlich die Live-Edition des früheren Timeout Magazins, das vor der Zeitung ins Internet ging.
00:25:26: Das ist noch ein Geschäftsmodell, man muss es erlebbar machen.
00:25:29: In diesem Sinn haben sie eine grosse Futhalle entwickelt.
00:25:33: Unser Chef in der sagte, Tourists follow citizens, Citizens will never follow tourists.
00:25:40: Die haben für die lokale Bevölkerung ein Futhall gemacht.
00:25:43: Sie sagten, das wird ... Wenn es einschlägt, kommen die Touristen automatisch.
00:25:49: Heutzutage tut ihr morgen auf und am Abend zu.
00:25:53: Es hat dorthin einen Platz, den er wieder neunzehnmal neu besetzt.
00:25:57: Ich finde es spannend auch darüber zu sprechen, warum Menschen in eine Stadt reinkommen.
00:26:04: Also warum besuchen sie Zürich?
00:26:06: Warum besuchen Sie Amsterdam?
00:26:07: Warum Besuchen Sie Wien oder Berlin?
00:26:09: Ich glaube das hängt ja doch mit dem Bild zusammen was man von der Staat hat, die eine Stadt von sich selbst macht und nach außen auch kommuniziert.
00:26:18: Und das Image, was man dann letztlich im Kopf hat ist ja doch eine Motivation auch in die Stadt irgendwo reinzugehen oder sich das anzuschauen.
00:26:25: Ich habe von Hans Amrhein da ein Artikel gefunden, der meinte Ja es könnte gut sein dass die Zeit von Zürich jetzt gekommen ist als Stadt noch stärker wie du ausdachtst vielleicht als mittelgroße Stadt eigentlich auch im europäischen Vergleich da ne neue Blüte irgendwo auch noch oder noch ne größere Blütenblüte quasi da zu erfahren.
00:26:47: Gleichzeitig meinte er am Artikeln und das finde ich spannend, dass vielleicht die Positionierung oder das Image von Zürich noch gar nicht so ausdifferenziert ist.
00:26:55: Im Vergleich zu Städten wie Wien wo man irgendwo denke ich direkt auch so ein... Viele klassizistische Prunk bauten irgendwie auch im Kopfhatt oder in Paris, wo man natürlich an den Eifel-Touren noch mal durch die olympischen Spielehersteller kann noch denkt.
00:27:09: Oder Berlin eben mit dieser krassen Geschichte und dem Mauerfall
00:27:13: usw.,
00:27:13: irgendwo da sehr klare Geschichten direkt im Kopf hat.
00:27:18: Was hast du das Gefühl?
00:27:19: Wo steht Zürich Darm vergleich?
00:27:21: Gibt es schon so eine klare Geschichte, die Zürch erzählt?
00:27:25: Braucht es so eine Geschichte,
00:27:27: Wir vergleichen uns nicht mit Paris, London.
00:27:31: Also Zürich ist nicht in dieser Liga.
00:27:33: Ich glaube das müssen wir auch ganz klar sagen.
00:27:35: Wir verglichen uns mit den Second Cities und der Mittelgrosse Stadt sehr stark mit dem skandinavischen Städt.
00:27:43: Also mit Stockholm?
00:27:44: Mit Stockholm zum Beispiel, mit einem Rotterdam, mit einer Lyon.
00:27:49: Die Forschung sagt – und alle befragen – jetzt kommt die Zeit von diesen Mittelgroßen Städten!
00:27:55: Ein Paris, ein Londoner und ein Berlin ist zu voll.
00:27:58: Es ist etwas böse gesagt, zu gefährlich, zu dreckig und zu gross, schlicht zu gross.
00:28:04: Wir sehen sich nach etwas Überblickbarem, wir sehen uns nach einer Stadt um, wo man das Fuss entdecken kann.
00:28:10: Ich kann Harlem by the way empfehlen.
00:28:15: Also wir waren erst in Halem, das ist in der Nähe von Amsterdam und es hat genau diesen Charme eigentlich für uns gehabt.
00:28:20: Das ist eine mittelgroße Stahl also viel kleinere Stahl, noch hundertfünfzig tausend Einwohner etwa aber wir konnten sie dem Tag schaffen.
00:28:26: Es hat die Story von Amsterdam uns im Kleinen erzählt.
00:28:29: Wir waren danach in Amsterdam, es war ein Stück weit über vorne.
00:28:32: Ja ja,
00:28:32: es hat vielleicht noch Spielplatz für Kinder oder SVC, wo man nicht muss, sehr schon halb Stunden lang suchen oder ganz banale... Was ich glaube?
00:28:41: Das ist etwas, was wir sehen und das ist auch das, was uns der Markt zurückmeldet.
00:28:45: Die ganze grosse Städte verlieren eine Art Aktivität um die Sucht zu ändern.
00:28:51: Etwas kleiner überschaubares.
00:28:53: Zürich steht für sehr vieles aber es ist nichts, was alles überstrahlt.
00:28:58: Wir haben keine Eifel-Turm, wir haben kein Buckingham Palace, wir hatten kein... ...nichts ikonisches, Weltweit oder kein Matterhorn in diesem Sinn.
00:29:09: Wenn man eine Befragung anschaut, was die Gäste über Zürich denken, ist es so, dass diejenigen, die noch nie zu Züri gewesen sind, sagen, Zürie sei langweilig und eine graue Bankenstadt.
00:29:24: Die Leute, die Züricher waren, sagten, sie seien auf den Zürcher gekommen wegen der Natur und der Berge.
00:29:30: Zu etwa forty- acht Prozent.
00:29:32: Und das ist schon interessant!
00:29:33: Das heisst wiederum, Ein enorm starker Ausgangspunkt zum Schweizer Entdecken.
00:29:40: Sogar zum Europaentdecken von hier aus.
00:29:42: Wir haben alleine auf Grindelwald fahre Sechs Busse, vier Busse jeden Tag zu der Jungfrau-Bahn im Thömmel und zu den Vier oder Zwei Busse.
00:29:54: Es zeigt an diesem Beispiel wie Zürich ein Ausgangspunkt ist zum Schweizentecken.
00:30:00: Und jetzt von der Positionierung her?
00:30:02: Ja also sie sind offen.
00:30:04: Man sieht, man macht jetzt die dritte Runde, wo wir noch eine Positionierung probieren.
00:30:12: Wir tun es schwer!
00:30:13: Wir haben auf Weltklasse-Niveau sehr viele Sachen, aber das hat nur etwas oder etwas Kleines und nicht irgendeine riesige Dimension.
00:30:24: Und das macht es schwierig.
00:30:25: Ich sage gerne, eigentlich ist es der Zurich Lifestyle, aber der Zurik Lifestyle an und für sich ... Ist schon schwierig.
00:30:31: Und das heisst.
00:30:32: andere Städte wie Paris, Stadt Delibbe mit der Mailfutur ist soviel klar.
00:30:38: City of Freedom oder Stadt der Freiheit für Berlin heisst hier natürlich einfacher.
00:30:45: Die Nummer ist schwer!
00:30:46: Heimat Glössig noch nicht.
00:30:47: Ist
00:30:48: ganz spannend, weil mir im Parallel so ein Case von uns einfällt, den wir über Jahren weg begleiten dürfen für Estiloder Companies.
00:30:55: Sie haben großes Engagement in der Burstkrebsprävention.
00:31:00: Da geht es im Oktober jedes Jahr drum aufs Neue Pinkes eine pinke Illumination eigentlich in Stadtbild hineinzubringen und Awareness zu schaffen für das Thema Brustkrebs.
00:31:11: Das machen sie um die ganze Welt rum herum, da gibt es eben dann immer Referenzen, die zu uns als Briefing kommen vom Eiffelturm im Ping, von dem Empire State Building im Ping.
00:31:18: Und vor uns war nämlich auch die Frage ja was ist denn das Monument?
00:31:20: Was wir in Zürich pink färben müssen?
00:31:22: oder
00:31:23: schwierig zu beantworten also weil es gibt nicht die Skyline oder wo man sagt hey dass ist das eine Ding.
00:31:28: Wir haben uns dann auch entschieden den See als Monument zu inszenieren.
00:31:33: Zeitbelichtungsschott gemacht, wo wir die pinke Schleife als Symbol auf den See gezeichnet haben.
00:31:38: Ein sehr schönes Bild entstanden aber super spannende Frage.
00:31:41: Was ist denn das Symbol des Eiken?
00:31:43: Was für die Stadion ich stehe?
00:31:45: Absolut!
00:31:46: Natur ist glaube ich ein wahnsinnig starkes Element, was eigentlich damit rein spielt.
00:31:50: Auch wenn man das manchmal vielleicht an die Image hat von Zürich, wenn man von außen drauf schaut auf die Bankenstadt.
00:31:56: Ja
00:31:56: es ist schon spannend dass Leute, die Züri besucht haben sagen Berge und Natur stehen so innen.
00:32:02: im Grunde genommen Blippen ist, oder?
00:32:05: Ist schon interessant.
00:32:06: Für mich spielt es ein Riesen-Uralo.
00:32:08: da hat's auch eine ganz klare Erlebniskomponente.
00:32:12: im Winter einfach ganz klar.
00:32:14: irgendwo wenn man auf dem Arbeitsweg ist begegnet immer Menschen natürlich in Anzügen aber auch denen die Schia in der Hand haben und auf ihre Bahn warten in Zürich die sie einfach direkt in die Berge bringt.
00:32:27: Sie halt die Distanz wo mehrere der Schweiz aus Witterracht In Berlin, in Deutschland hat man ein ganz anderes Verständnis.
00:32:38: Ich war kürzlich im Storch und habe mit einem amerikanischen Nähepaar gesprochen.
00:32:43: Der Sehepaarrer sagte mir, er sei schnell auf den Zermatt gegangen, alle rettete auch einen Tag.
00:32:48: Das würde der Schweizer nie machen und sagen Spinsch viel zu weit!
00:32:51: Die Amerikaner gehen schnell auf dem Zermatte.
00:32:53: We had lunch there und fertig.
00:32:57: Wo begegnet eine Stadt ihren Bewohnern und ihren Gästen eigentlich?
00:33:01: Wo wird aus so einer Strategie diese beiden Zielgruppen miteinander harmonieren, wo wird daraus ein Erlebnis.
00:33:09: Und da kommen wir im Prinzip zum Thema Events und der nächsten
00:33:13: Rubrik.".
00:33:16: Hättest du
00:33:16: das
00:33:17: gedacht?!
00:33:19: Ich habe ein Buch noch für unser Dialog mitgebracht, das heißt Eventisierung der Stadt.
00:33:25: Ich schalte es hier mal in die Kamera.
00:33:27: Ein Forschungsteam der ZHDK, der ZHAW und der Uni Zürich haben dieses Buch entwickelt, haben dieses Büch geschrieben, im Jahr twointzig neunzehn ist es entstanden und die Diagnose in diesem Buch ist folgende.
00:33:45: Die Stadt wird heute nicht mehr in erster Linie als Raum der Produktion oder des Verkehrs, oder der Verwaltung erlebt.
00:33:53: Sie wird um das Erlebnis des Wählen aufgesucht und das ist ein beständiger Boom seit den Neunzigern, der sich auch im Eventsektor niederschlägt.
00:34:03: Da kann man beobachten dass die Beschäftigten im Zürcher Eventsektor sich zwischen Und die Zahl der Clubs und der Diskotheken, sich innerhalb eines guten Jahrzehnts da verzehnfacht hat.
00:34:22: Man kann heute glaube ich sagen, dass die Zahl des Clubs leider natürlich wieder rückläufig ist.
00:34:27: Ja
00:34:27: genau, das sage ich, da muss man korrigieren.
00:34:29: Genau,
00:34:30: dann merkt man es, wenn das Buch von zwanzigneunzehn ist und wir schon eine neue Entwicklung haben aber zürich ist denke ich eben schon lange nicht mehr nur Banken statt sondern auch Event-Stadt.
00:34:43: Wo ich mich mit dem Buch beschäftigt habe, hab' ich für mich vor allem rausgelesen.
00:34:48: Events sind nicht nur Dekoration in der Stadt, events sind wie eine kulturelle Sperrspitze ein Ort an dem meine Gesellschaft zeigt irgendwo was sie ausmacht auch in guter Art.
00:35:03: In der Schweiz ist natürlich das World Economic Forum irgendwie auch ein sehr prägender Event auf internationaler Ebene.
00:35:10: wenn wir jetzt über Zürich sprechen Gibt es natürlich auch ein spannendes Beispiel.
00:35:14: Die Street Parade, die begann im Jahr two ninety-two.
00:35:17: Als subversive Technodemo mit tausend Leuten in der Altstadt und heute ist sie eine der größten Events in Zürich.
00:35:26: Events als kulturelle Speerspitze teilst du den Gedanken?
00:35:31: Und falls ja was sind solche Speerspitzen für dich ins Züricher?
00:35:35: Das
00:35:35: Wichtigste ist vielmehr eigentlich unter Schliessung zu kreisen.
00:35:38: Da habe ich vorher gesagt wie die Stadt gesehen wird von diesen Gästen, die noch nicht in Zürich waren.
00:35:44: Wir können eine Image-Transferung machen und wahnsinnig tolle Bilder nach außen senden können.
00:35:52: SIGS RADWM von den Bildern, die um die Welt gegangen sind – SIGs Street Pride.
00:35:58: Ich glaube ich kann mich nur anerkennen, was es Street Pride eigentlich für diese Stadt gemacht hat.
00:36:05: In diesem Sinne ist es ... Die Image-Geschichte, die wir in der Stadt haben, finde ich noch viel wichtiger als die Wertschöpfung.
00:36:15: Wie viele Kultur ein Event ist, lasse ich mir die Forscher beurteilen.
00:36:19: Das liegt im Augen des Betrachters.
00:36:23: Ich bin sehr gespannt, welche neuen Themen da vielleicht auch gerade wachsen aus kleineren Events die vielleicht in einigen Stadtteilen momentan nur stattfinden und die vielleicht schon in zehn Jahren das ganze Stadtbild prägen werden?
00:36:37: Ja.
00:36:37: Was noch interessant ist von wegen Events zwei Sachen.
00:36:42: Napster Street Pride – das ist sicher eine der wichtigsten Anlässe für die Stadt Zürcher Hotellerie Aber viel wiss ich nicht, dass er auf dem gleichen Level ein Swiff spielt und einen Art Basel.
00:36:54: Ein Three-Pride ist eine Zwenecht, aber ein Swifff ist fast eine Woche ein Art Baselo.
00:36:59: Das heisst die beiden wichtigsten Veranstaltungen für Zürcher Hotellerie sind einerseits das Swiff und andererseits der Art Bassel.
00:37:07: Ich finde es auch noch interessant weil sie natürlich länger bleiben in diesem Sinn gesehen, die Gäste länger bleiben als jetzt an der Street Pride.
00:37:15: Ich denke, heute haben wir klar gemerkt weniger ein Marketing-Thema.
00:37:21: Weniger ein Positionierungsthema am Ausland als ein Stadtentwicklungsthemen geworden mit sehr vielen Stakeholders und eigentlich eine Arbeit daran, eine Visict Economy zu schaffen die die Stadt als Bühne begreift.
00:37:35: Als Bühnen für Begegnungen zwischen Einwohnern und Gästen.
00:37:38: auf den Eindruck... Tourismus heißt von dem her so wie ich dich auch verstehe heute eigentlich, dass es vor allem darum geht dieses Miteinander nachhaltig und positiv alle zu gestalten.
00:37:49: Absolut!
00:37:49: Sehr spannende um neuen Aspekt den du jetzt auch über die Studienarbeit damit reingebracht hast in die Branche Inwiefern Events jetzt als kulturelle Sperrspitze dienen, kann man so und so interpretieren oder kann man seine persönliche Meinung auch zu finden.
00:38:08: Ich möchte ich abschließend fragen was denn für dich der Ausblick in die Zukunft ist?
00:38:13: Und das bringt uns unser letzten Blick!
00:38:24: Thomas, was ist das Ding der Zukunft für dich?
00:38:27: Was beschäftigt dich nicht nur heute sondern auch morgen und würde ich wahrscheinlich dann auch noch übermachen beschäftigen im Tourismus.
00:38:33: Es ist sehr viel konzeptuell als die letzte vier Jahre jetzt gemacht worden und jetzt müssen wir eigentlich so ein bisschen den Proof of Concept liefern.
00:38:42: in den nächsten fünf Jahren müssen wir liefern dass Bevölkerung am Tourismus weiterhin gut gestimmt bleibt.
00:38:51: Wir müssen entsprechend hier schauen, dass die Freizeit für die lokale Bevölkerung und für die Gäste uns sucht, damit man das in Harmonie weiterentwickeln kann.
00:39:04: Ich glaube wir müssen viel mehr kommunizieren nach innen.
00:39:07: Und wenn wir so sagen wollen, wäre es ein Wunsch eigentlich... Eine Erlebnisplattform, in der sich die Einheimischen und die Gäste über informieren können.
00:39:17: Eine zentrale Erlebnis-Plattform, bei der man die generellen Sachen abrufen kann, die man aber zusätzlich kuratiert, redaktional... aufbereitete Highlights noch als Spiele.
00:39:34: Ich glaube, das sollte die Zukunft sein.
00:39:39: Mein Ziel wäre nicht, dass wir von der Tourismusorganisation eigentlich zum Freizeitpartner werden für die lokale Bevölkerung.
00:39:48: und wenn wir das in den nächsten fünf Jahren arbeiten, dann haben wir ... Wie soll ich sagen?
00:39:55: Dann haben wir es bei Weisführungen gebracht, damit unsere Strategie funktioniert!
00:40:00: Vielen, vielen Dank Thomas für den spannenden Austausch.
00:40:03: Wir sehen uns in ein paar Tagen schon an der Zürich Experience Konferenz und ich sage an der Stelle Danke fürs Gespräch und freue mich im Dialog zu bleiben!
00:40:15: Danke vielmals.
00:40:16: Merci!
00:40:16: Wenn dir die Episode gefallen hat, dann abonnier doch gerne unseren Podcast damit du auch in Zukunft keine Folge mehr verpasst oder folge uns auf Instagram oder LinkedIn oder besuch uns auf unserer Website www.lifelab.com.
00:40:31: Das war's für heute beim Bla-Bla Lab.
00:40:33: ich freue mich sehr auf die nächste Folge und sag ciao bis zum nächsten Mal.
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